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Präeklampsie, IUGR

Präeklampsie bedeutet Schwangerschaftsvergiftung, die mit Bluthochdruck und Eiweißausscheidung im Urin  einhergeht und ihre Ursache in Giftstoffen, die von der Plazenta ausgeschüttet werden, hat. Es wird  geschätzt, dass jährlich über 8.000.000 schwangere Frauen weltweit an Präeklampsie leiden. Präeklampsie ist ein Krankheitsbild, das viele lebensbedrohliche maternale und fetale Krankheiten verursachen kann: z.B. HELLP-Syndrom – es tritt zusammen mit der Präeklampsie auf und kann zu schweren Komplikationen wie z.B. Leber- und Hirnblutungen führen. Die Präeklampsie ist zudem oft mit einer fetalen Wachstumsretardierung vergesellschaftet. Präeklampsie kann ab der 20. Schwangerschaftswoche bis zum Ende der Schwangerschaft auftreten.  Es wurde mehrmals nachgewiesen, dass durch eine Therapie mit Aspirin die Präeklampsie verhindert werden kann. Eine neue Screeningmethode kann uns ermöglichen, die Risikoschwangeren zu finden und eine rechtzeitige Therapie mit Aspirin einzuleiten. Das Screening beinhaltet die Kombination der folgenden Parameter:

  • Doppler-Sonographie der A.uterina
  • Mittlerer arterieller Blutdruck
  • Biomarker:
  • PlGF
  • PAPP-A
  • Maternale Anamnese

Wir bieten diese neue Screeningmethode schon ab der 11. Schwangerschaftswoche an. Das Ergebnis bekommen Sie innerhalb 40 Minuten. Wir beraten Sie gerne weiter.

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Kontakt

Ambulanz für pränatale Medizin

Ansprechpartner: Sr. Aileen Kilincarslan und Sr. Angelika Hover
Täglich von 8-16:30 Uhr

+49 (0) 201 - 723 - 3574